S.D.R. Biotec – der Prozess: ein Urteil und viele offene Fragen

Am 23. Januar 2018 endete nach nur zehn Verhandlungstagen einer der mutmaßlich größten deutschen Giftmüllskandale – mit einer Geldstrafe. Von den Vorwürfen, die die Staatsanwaltschaft gegen Jörg S., den Ex-Chef des Entsorgungsunternehmens S.D.R. Biotec, erhoben hatte, war zum Schluss nicht mehr viel übrig geblieben. Es reichte dem Landgericht Leipzig zwar, um den Angeklagten wegen „vorsätzlichen unerlaubten Betreibens einer Anlage“ zu verurteilen. Die wichtigste Frage allerdings wurde in der öffentlichen Hauptverhandlung ausgeblendet und das wahre Ausmaß des Verbrechens verbleibt damit weiter im Dunkeln.

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S.D.R. Biotec – Der Prozess (Tag 2): Nicht nur der Müll, auch das Arbeitsklima war offenbar vergiftet

Toxische Inhalte: Die Gerichtsakten im Strafverfahren gegen den Ex-Chef der nordsächsischen Giftmüllfirma S.D.R. Biotec. Foto: M. Billig

Ursprünglich war er selbst angeklagt. Gegen eine Geldauflage in Höhe von 10.000 Euro wurde sein Verfahren eingestellt. Am Mittwoch (8.11.) musste der ehemalige Abfallbeauftrage H. der Giftmüllfirma S.D.R. Biotec dennoch im Gerichtssaal in Leipzig erscheinen – als Zeuge im Strafprozess gegen seinen ehemaligen Chef.

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Heldin Hertha

Es ist die größte Umweltsünde der Schweiz: 500.000 Tonnen Sondermüll häuften die Eidgenossen in den 80er Jahren in einer Tongrube an. Hertha Schütz-Vogel hat 30 Jahre lang gegen Müll und Gestank gekämpft. Jetzt wird die Deponie zurückgebaut.

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