S.D.R. Biotec – Der Prozess (Tag 2): Nicht nur der Müll, auch das Arbeitsklima war offenbar vergiftet

Toxische Inhalte: Die Gerichtsakten im Strafverfahren gegen den Ex-Chef der nordsächsischen Giftmüllfirma S.D.R. Biotec. Foto: M. Billig

Ursprünglich war er selbst angeklagt. Gegen eine Geldauflage in Höhe von 10.000 Euro wurde sein Verfahren eingestellt. Am Mittwoch (8.11.) musste der ehemalige Abfallbeauftrage H. der Giftmüllfirma S.D.R. Biotec dennoch im Gerichtssaal in Leipzig erscheinen – als Zeuge im Strafprozess gegen seinen ehemaligen Chef.

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S.D.R. Biotec – der Prozess: Ex-Chef der Giftmüllfirma referiert am ersten Verhandlungstag über die eigene Kompetenz und die Inkompetenz der anderen

Der erste Tag im Strafprozess gegen die Giftmüllfirma S.D.R. Biotec gehörte dem Angeklagten. Angeklagt ist Jörg S., promovierter Chemiker und ehemaliger Chef des mittlerweile insolventen Unternehmens. Der 73-Jährige gab am Mittwoch (1.11.) in Saal 217 des Landgerichts Leipzig eine ausführliche Erklärung ab. Rund sechs Stunden sollte sie andauern und erste schmutzige Details aus dem Geschäft mit Sondermüll offenbaren.

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Gerichtsverhandlung im Fall S.D.R. Biotec steht kurz bevor – mit nur noch einem Beschuldigten auf der Anklagebank

Fünf Jahre nach Anklageerhebung durch die Staatsanwaltschaft Leipzig kommt endlich Bewegung in den Strafprozess gegen die Giftmüllfirma S.D.R. Biotec aus dem nordsächsischen Pohritzsch. Die Hauptverhandlung  am Landgericht Leipzig wird Anfang November beginnen. Allerdings wird von ursprünglich drei Beschuldigten nur noch einer auf der Anklagebank Platz nehmen müssen. Die Verfahren gegen die beiden anderen Angeklagten wurden jüngst eingestellt.

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Grundwasser-Monitoring in der Lindower Heide: Beschwichtigen und verschleppen

Der illegale Müll in der Kiesgrube Lindower Heide beschäftigt die Justiz. Doch Brandenburgs Landesregierung verschleppt die Untersuchung des Grundwassers – aus Angst vor den Ergebnissen.

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Bande von Müllschiebern hat der Landesdeponie Schöneiche illegalen Müll untergejubelt

Die Länder Brandenburg und Berlin sind einmal mehr Opfer der Müll-Mafia geworden. Nur dieses Mal trifft es sie direkt: Ihrer Deponie in Schöneiche, die ihnen über die Märkische Entsorgungsanlagen-Betriebsgesellschaft (MEAB) gehört, wurde von einer Bande von Müllschiebern illegaler Abfall untergejubelt. Beide Länder wurden so um eine Menge Geld betrogen.

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Das Erbe der Müll-Mafia (Teil 1): Bauschuttberge in Bad Saarow

Büsche und Sträucher verbergen unter ihren Blättern Schutt. Moos umhüllt ganze Ziegelsteine. Sand hat sich über alte Autoreifen gelegt. Laubbäume und Kiefern versperren den Blick auf Betonplatten. Es ist, als versuche die Natur die Hinterlassenschaften der Müll-Mafia vergessen zu machen. Doch die Hügel, die sich an der Alten Fürstenwalder Straße im brandenburgischen Bad Saarow erheben, sind schwerlich zu vertuschen. „Das Erbe der Müll-Mafia (Teil 1): Bauschuttberge in Bad Saarow“ weiterlesen

Prozess wegen illegaler Müllentsorgung in der Kiesgrube Lindower Heide beginnt mit einer Überrraschung

Der nächste große Fall illegaler Müllentsorgung beschäftigt seit dem 7. Dezember 2016 das Landgericht Potsdam. Angeklagt sind zwei Männer, die laut Staatsanwaltschaft in einer Kiesgrube im Landkreis Teltow-Fläming rund 330 000 Tonnen Abfall verklappt haben.

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Illegale Entsorgung in der Kiesgrube Warsow: Brüder widerrufen ihre Geständnisse

Das Landgericht Potsdam wollte den Fall der Brüder Silvio und Dirk R. endlich zu einem Abschluss bringen. Doch daraus wurde nichts. Die beiden Entsorgungsunternehmer aus dem Havelland haben ihre Geständnisse widerrufen. Sieben Jahre nach Auffliegen ihrer Machenschaften in einer Kiesgrube nordwestlich von Berlin ist ein rechtskräftiges Urteil noch immer nicht in Sicht.
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