Müllrausch in Brandenburg: Erstmals mehr als eine Million Tonnen gefährliche Abfälle

Im Jahr 2017 fielen im Bundesland Brandenburg erstmals mehr als eine Million Tonnen gefährliche Abfälle an. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Umweltministeriums mit Daten und Zahlen über die Abfallwirtschaft hervor.

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Über Giftmüll auf Abwegen, illegale Autofriedhöfe, brennende Reifenberge und einen Deponieboom – unsere wichtigsten Veröffentlichungen im Jahr 2018

Neben dem Newsletter, von dem in diesem Jahr sechs Ausgaben (Nr. 7 bis 12) mit exklusiven Hintergrundberichten erschienen sind, mündeten die Recherchen von muellrausch.de in Beiträge für die Leipziger Zeitung, die Potsdamer Neueste Nachrichten, dem MDR- sowie dem RBB-Fernsehen und nicht zuletzt für den eigenen Blog.

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Schweiz gründet „Koordinationsgruppe Umweltkriminalität“

Im Kampf gegen illegale Abfallexporte und andere Umweltdelikte setzt die Schweiz auf eine bessere Vernetzung und mehr Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Behörden. Dafür wurde die seit  2014 existierende Gruppe „EnviCrimeCH“ zur „Koordinationsgruppe Umweltkriminalität“ ausgebaut, wie der Bundesrat in Bern vor wenigen Tagen mitteilte.

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Unternehmer zahlt „guten Preis“ für illegale Mülldeponie (update 23.10.18)

Rund 120.000 Quadratmeter Land haben in dem Ort Vogelsdorf bei Berlin den Besitzer gewechselt. Was diesen Immobiliendeal besonders macht: Auf dem Grundstück befindet sich eine der größten illegalen Mülldeponien des Landes Brandenburg.

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Illegale Abfalllager in Fürstenwalde – Download von bislang unveröffentlichten Bildern und Dokumenten (für Unterstützer)

Ein Umweltamt, das wiederholt Verstöße duldet. Eine Staatsanwaltschaft, die erst spät ermittelt und sich am Ende auf einen faulen Kompromiss einlässt.  Interne Behördendokumente zeigen, wie wenig die Kontroll- und Verfolgungsbehörden des Landes Brandenburg gegen den Betreiber eines illegalen Abfalllagers in Fürstenwalde/Spree ausgerichtet haben.

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Von der stolzen Fabrik zum illegalen Abfalllager – die Kabelwerke in Fürstenwalde

Neben Kiesgruben und LPG-Brachen haben Müll-Unternehmer im Bundesland Brandenburg auch Industrie-Ruinen für ihre dubiosen Entsorgungspraktiken entdeckt. Ein Beispiel ist das ehemalige Fabrik-Gelände der Deutschen Kabelwerke in Fürstenwalde.

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Nach Recherche: Schweriner Umweltbehörde teilt mit, dass der Müll in Barnekow bis Ende Februar entsorgt wird

Der Müll, den eine Recyclingfirma im mecklenburgischen Barnekow aufgetürmt hat, soll bald verschwinden. Das fordert die zuständige Umweltbehörde in Schwerin. Der Dreck, den dieselbe Firma in einer Kiesgrube in Brandenburg verklappt hat, modert weiter vor sich hin.

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S.D.R. Biotec – Der Prozess (Tag 3): Chefs scheffelten das Geld aus dem Giftmüllgeschäft auf ihre Privatkonten

Die Chefs der S.D.R. Biotec GmbH aus dem nordsächsischen Pohritzsch haben regelmäßig Geld vom Konto ihrer Giftmüllfirma abgeschöpft. Es handelte sich um mehrere Beträge zwischen 20.000 und 250.000 Euro, wie eine Mitarbeiterin des Landeskriminalamtes (LKA) Sachsen nun im Strafprozess gegen einer der beiden Chefs aussagte.

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S.D.R. Biotec – Der Prozess (Tag 2): Nicht nur der Müll, auch das Arbeitsklima war offenbar vergiftet

Toxische Inhalte: Die Gerichtsakten im Strafverfahren gegen den Ex-Chef der nordsächsischen Giftmüllfirma S.D.R. Biotec. Foto: M. Billig

Ursprünglich war er selbst angeklagt. Gegen eine Geldauflage in Höhe von 10.000 Euro wurde sein Verfahren eingestellt. Am Mittwoch (8.11.) musste der ehemalige Abfallbeauftrage H. der Giftmüllfirma S.D.R. Biotec dennoch im Gerichtssaal in Leipzig erscheinen – als Zeuge im Strafprozess gegen seinen ehemaligen Chef.

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S.D.R. Biotec – der Prozess: Ex-Chef der Giftmüllfirma referiert am ersten Verhandlungstag über die eigene Kompetenz und die Inkompetenz der anderen

Der erste Tag im Strafprozess gegen die Giftmüllfirma S.D.R. Biotec gehörte dem Angeklagten. Angeklagt ist Jörg S., promovierter Chemiker und ehemaliger Chef des mittlerweile insolventen Unternehmens. Der 73-Jährige gab am Mittwoch (1.11.) in Saal 217 des Landgerichts Leipzig eine ausführliche Erklärung ab. Rund sechs Stunden sollte sie andauern und erste schmutzige Details aus dem Geschäft mit Sondermüll offenbaren.

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