Illegale Abfalllager in Fürstenwalde – Download von bislang unveröffentlichten Bildern und Dokumenten (für Unterstützer)

Ein Umweltamt, das wiederholt Verstöße duldet. Eine Staatsanwaltschaft, die erst spät ermittelt und sich am Ende auf einen faulen Kompromiss einlässt.  Interne Behördendokumente zeigen, wie wenig die Kontroll- und Verfolgungsbehörden des Landes Brandenburg gegen den Betreiber eines illegalen Abfalllagers in Fürstenwalde/Spree ausgerichtet haben.

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Illegales Abfalllager in Barnekow: Die größten Haufen sind weg

Das illegale Abfalllager in dem Dorf Barnekow bei Wismar ist Geschichte – fast. Wie das zuständige Staatliche Amt für Umwelt Westmecklenburg mitteilt, sind die größten Haufen beseitigt. Ein paar Reste verschmutzen aber weiterhin das ehemalige Betriebsgelände und den angrenzenden Wald.

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Deponieboom in Brandenburg (update) – 25 Projekte an 19 Standorten

Von der Rohstofflagerstätte zur Lagerstätte für Müll: Die Kiesgrube Alt Golm. Foto: M. Billig

In Alt Golm, rund 80 Kilometer östlich von Berlin, ist es schon passiert. Dort wurde eine ausgebeutete Kiesgrube in eine Mülldeponie umfunktioniert. Seit Jahresbeginn karren Lastwagen Abfälle aus der Industrie und der Bauwirtschaft heran. Doch das ist erst der Anfang eines landesweiten Deponiebooms. Rund zwei Dutzend Deponieprojekte befinden sich in Brandenburg aktuell in Planung – so viele wie in keinem anderen Bundesland.

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Behörden machtlos gegen Müllbarone

Zwei brandenburgische Entsorgungsunternehmer häufen seit Jahren auf ihren Betriebsstätten illegal Müll an. Die Staatsanwaltschaften haben sich bereits mit den Fällen befasst. Das Landesumweltamt kennt die Übeltäter, wirkt aber hilflos.

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Von der stolzen Fabrik zum illegalen Abfalllager – die Kabelwerke in Fürstenwalde

Neben Kiesgruben und LPG-Brachen haben Müll-Unternehmer im Bundesland Brandenburg auch Industrie-Ruinen für ihre dubiosen Entsorgungspraktiken entdeckt. Ein Beispiel ist das ehemalige Fabrik-Gelände der Deutschen Kabelwerke in Fürstenwalde.

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S.D.R. Biotec – der Prozess: ein Urteil und viele offene Fragen

Am 23. Januar 2018 endete nach nur zehn Verhandlungstagen einer der mutmaßlich größten deutschen Giftmüllskandale – mit einer Geldstrafe. Von den Vorwürfen, die die Staatsanwaltschaft gegen Jörg S., den Ex-Chef des Entsorgungsunternehmens S.D.R. Biotec, erhoben hatte, war zum Schluss nicht mehr viel übrig geblieben. Es reichte dem Landgericht Leipzig zwar, um den Angeklagten wegen „vorsätzlichen unerlaubten Betreibens einer Anlage“ zu verurteilen. Die wichtigste Frage allerdings wurde in der öffentlichen Hauptverhandlung ausgeblendet und das wahre Ausmaß des Verbrechens verbleibt damit weiter im Dunkeln.

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NDR-Bericht: Illegale Praktiken eines Müll-Unternehmens – Making-of (für Unterstützer)

Der Beitrag über illegale Praktiken eines Müll-Unternehmens ist im Auftrag des NDR-Fernsehmagazins „Panorama 3“ entstanden. Michael Billig von muellrausch.de hat an diesem Beitrag mitgearbeitet und gibt mit den folgenden Fotos einen Blick hinter die Kulissen dieser Produktion.

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Nach Recherche: Schweriner Umweltbehörde teilt mit, dass der Müll in Barnekow bis Ende Februar entsorgt wird

Der Müll, den eine Recyclingfirma im mecklenburgischen Barnekow aufgetürmt hat, soll bald verschwinden. Das fordert die zuständige Umweltbehörde in Schwerin. Der Dreck, den dieselbe Firma in einer Kiesgrube in Brandenburg verklappt hat, modert weiter vor sich hin.

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S.D.R. Biotec – Der Prozess (Tag 3): Chefs scheffelten das Geld aus dem Giftmüllgeschäft auf ihre Privatkonten

Die Chefs der S.D.R. Biotec GmbH aus dem nordsächsischen Pohritzsch haben regelmäßig Geld vom Konto ihrer Giftmüllfirma abgeschöpft. Es handelte sich um mehrere Beträge zwischen 20.000 und 250.000 Euro, wie eine Mitarbeiterin des Landeskriminalamtes (LKA) Sachsen nun im Strafprozess gegen einer der beiden Chefs aussagte.

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S.D.R. Biotec – Der Prozess (Tag 2): Nicht nur der Müll, auch das Arbeitsklima war offenbar vergiftet

Toxische Inhalte: Die Gerichtsakten im Strafverfahren gegen den Ex-Chef der nordsächsischen Giftmüllfirma S.D.R. Biotec. Foto: M. Billig

Ursprünglich war er selbst angeklagt. Gegen eine Geldauflage in Höhe von 10.000 Euro wurde sein Verfahren eingestellt. Am Mittwoch (8.11.) musste der ehemalige Abfallbeauftrage H. der Giftmüllfirma S.D.R. Biotec dennoch im Gerichtssaal in Leipzig erscheinen – als Zeuge im Strafprozess gegen seinen ehemaligen Chef.

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